Costa Rica

12.5.2017

Costa Ricas Artenreichtum: Faszinierende Naturphänomene locken in der Nebensaison


San José / Frankfurt am Main, 12. Mai 2017 – Dank der geographischen Lage Costa Ricas fühlen sich tierische Besucher im „Herz Mittelamerikas“ das ganze Jahr über wohl. Gerade in der Nebensaison zwischen April und Oktober sind in Costa Rica drei Naturphänomene zu bewundern: Schildkröten, Wale und über 900 Vogelarten. Die Brücke zwischen der nördlichen und südlichen Hemisphäre bringt es mit sich, dass der Lebenszyklus einiger Arten durch die Jahreszeiten bestimmt wird.


Übersicht zur Schildkrötenbeobachtung

SchildkröteFaszinierende Meeresschildkröten können in Costa Rica fast das ganze Jahr über beobachtet werden. Insgesamt sechs von sieben Arten finden sich im zentralamerikanischen Naturparadies, das zu einem der wichtigsten Eiablageplätze der Welt zählt. Tausende echte und unechte Karett-, sowie Oliv-, Bastard-, Suppen-, Grüne- und Lederschildkröten kommen jährlich an die Pazifikküste, um dort ihre Eier abzulegen. Sobald die jungen Tiere geschlechtsreif sind, kehren sie viele Jahre später über weite Entfernungen wieder zur Eiablage an ihren Geburtsort in Costa Rica zurück. Die Ankunft der streng geschützten Meeresbewohner – auch bekannt als „Arribada“ – sowie das Schlüpfen der Jungtiere ist ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein. In Costa Rica gibt es wichtige Schutzgebiete an der Karibik- und Pazifikküste. Hier bieten viele Organisationen spezielle Programme, um den Schildkröten bei der Eiablage und beim Schlüpfen der Jungtiere zu helfen.

Tabelle zur Schildkrötenbeobachtung


Auf den Spuren der Könige der Meere

Zwischen Juli und Oktober ist Walsaison. WalEs gibt zwei Populationen von Buckelwalen – eine im Süden und eine im Norden – die Reisende zu beiden Jahreszeiten dort antrifft. Sowohl im Bahía Ballena Nationalpark als auch in Bahía Drake an der Pazifikküste haben sich Reiseveranstalter eigens auf die Beobachtung der Meeresriesen spezialisiert und bieten entsprechende Touren an. Zu weiteren berühmten Orten für Walbeobachtung zählen zudem Golfo Dulce und Puerto Jimenez auf der Osa Halbinsel. Jedes Jahr zwischen Juli und Oktober werden Besucher der Südpazifikregion Costa Ricas Zeuge eines atemberaubenden Naturschauspiels: Dann zieht es eine Population von etwa 6.000 Buckelwalen aus der südlichen Hemisphäre an die Küste Costa Ricas, um sich zu paaren und dort ihre Jungen zur Welt zu bringen. Zur Hauptattraktion gehört nicht nur die Ankunft der faszinierenden Meeresriesen, sondern auch die Beobachtung der Wale mit ihrem Nachwuchs sowie ihr beeindruckender Gesang, der als beruhigend und entspannend empfunden wird. Gelegentlich haben Wassersportler, beispielsweise beim Schnorcheln, das Glück, die Gesänge bereits aus zwei Kilometern Entfernung wahrzunehmen. Untereinander können die Wale sogar mit einer Distanz von 20 Kilometern kommunizieren. In den Monaten Dezember bis April gibt es ebenfalls die Möglichkeit, Buckelwale in geringerer Anzahl zu beobachten.


Neben zahlreichen Buckelwalen faszinieren ebenso andere Walarten und ganzjährig weitere Meeresbewohner wie Delfine, Schildkröten und vieles mehr. Um das Wohlergehen der Tiere zu sichern, ist es laut Gesetz in Costa Rica verboten, mit Walen oder Delfinen zu schwimmen.


Vogelmigration und -beobachtung

QUETZALNicht nur Wale und Schildkröten zieht es während ihrer Reproduktionszyklen nach Costa Rica. Die Saison der Vogelmigration dauert von August bis Anfang Mai an. In den Herbstmonaten von August bis Dezember zieht es die neotropischen Zugvögel – unter ihnen befinden sich beispielsweise Fliegenschnäpper, Schwalben und Grasmücken – vom Norden in den Süden des Kontinents. Während einige von ihnen bleiben, reisen andere noch etwas weiter, um dort ihr Winterquartier zu beziehen. Im Frühling – von März bis Mai – kommen sie zur Brutzeit wieder zurück nach Nordamerika. Mehr als 200 Zugvögel überwintern in Costa Rica oder ziehen über das Land hinweg.


Der unter anderem für Costa Rica sehr bekannte Quetzal lässt sich von Januar bis Juli besonders gut in Monteverde sowie San Gerardo de Dota und Umgebung beobachten; ebenso im Nationalpark Braulio Carrillo, Tapantí, im Nationalpark Chirripó, Cerro de la Muerte sowie im Nationalpark Los Quetzales. Ornithologen haben darüber hinaus häufig Glück, im Bergland oder auch in einigen Teilen der Wälder von Cordillera de Tilarán auf ihn zu treffen. Auch in Richtung Süden bis Panama oder in den Bergketten des Volcánica Central – zwischen 1.200 und 3.000 Metern Höhe – und Talamanca lässt sich der gefiederte Zeitgenosse gerne blicken. San Gerardo de Dota zählt sogar weltweit zu den besten Orten, um Quetzale zu beobachten.


Über Costa Rica:
Das Land Costa Rica liegt eingebettet zwischen dem pazifischen und dem karibischen Meer. Die beiden Ozeane sind 320 Kilometer voneinander entfernt. Das Mikroklima und die Vielfalt der Landschaften, die der Besucher an einem einzigen Tag erleben kann, macht dieses Land zu einem wahren Urlaubsparadies. Auf einer Fläche von nur 51.000 km2 findet der Reisende Sonne, Strand, Abenteuer, Natur und Kultur – notwendige Voraussetzungen, um dem Geschmack von tausenden Touristen, die in Costa Rica den idealen Urlaubsort gefunden haben, gerecht zu werden.


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