Piccata nach Mailänder Art, Hummus aus Jerusalem und Mallorquinischer Salat

Eine Prise Sommer: Leichte Gerichte und einfache Rezepte zum Nachkochen

Inspiration by GCE

Nichts prägt den Charakter eines Landes so sehr wie seine Menschen und seine Küche. Wer sich gedanklich an einen fernen Ort beamen möchte, kann dies ganz einfach beim Kochen.

Frisch, scharf, exotisch – Grünes Thai-Curry mit Hühnchen

Ein Thai-Curry ist nicht nur schmackhaft und gesund, sondern auch eine kulinarische Fernreise. Kaeng Khiao Wan Gai, außerhalb Thailands als Grünes Thai-Curry mit Hühnchen bekannt, ist eines der Top-Gerichte der Amaya Food Gallery. Das Restaurant befindet sich in zahlreichen Hotels und Resorts von Amari und ist von den lebhaften Street Food-Ständen Asiens inspiriert.

Zutaten für das Grüne Thai-Curry:

  • 50 g Grüne Curry-Paste
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 120 g Hühnerbrust (in Scheiben geschnitten)
  • 300 ml frische Kokosmilch
  • 70 g (Thai-) Aubergine (geviertelt)
  • 5 g Thai-Basilikumblätter
  • 10 g Fischsauce
  • 20 g Palm- oder Kokosblütenzucker
  • 1 TL Kokosöl
  • 100 g kräftige Hühnerbrühe
  • 10 g lange rote Chilis zur Dekoration

Zubereitung: Wok oder Pfanne erhitzen und das Kokosöl, die Curry-Paste und Kurkumapulver hinzufügen. Verrühren, anschließend Kokosmilch, die Hälfte der Hühnerbrühe und Huhn hinzugeben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze die Aubergine und die Hälfte des Zuckers zuführen und köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Zuletzt werden die Fischsauce sowie der restliche Zucker und Brühe hinzugegeben. Das Gericht sollte eine leichte Süße haben. Mit den roten Chilis, Thai-Basilikum und nach Belieben mit Jasminreis anrichten.

Ayurvedische Dalsuppe mit Ingwer

Dalsuppe ist eine beliebte Linsensuppe, die mit Ingwer verfeinert wird. Die verschiedenen Gewürze und Kräuter sorgen für einen besonderen Geschmack, den man vor allem aus der ayurvedischen Küche kennt. Die Dalsuppe wird vom Küchenchef Thomas Blümel in den beiden Restaurants des Gräflicher Park Health & Balance Resort mit viel Liebe zubereitet.

Zutaten für die Ayurvedische Dalsuppe:

  • 1 Tasse Mung Dal eingeweicht
  • 10 Curryblätter
  • 1 EL fein gehackter Ingwer
  • ½ TL Schwarze Senfsamen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Prise Hing (Asant)
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 1 EL Ghee (geklärte Butter)
  • 1 EL frische Korianderblätter fein gehackt
  • 1 EL Limettensaft
  • Steinsalz / Pfeffer

Zubereitung: Die Gewürze in Ghee anrösten und zum Schluss den Ingwer hinzu. Das Dal dazugeben und weichkochen. Abschmecken und mit Koriander und Limettensaft verfeinern.

Booster für’s Immunsystem – Brennnesselcremesuppe mit Chips

Neben ihren tückischen Blättern hat die Brennnessel wahre Heilkräfte und lässt sich vielseitig in Gerichten einsetzen. Roland Lamprecht, Küchenchef des FORESTIS in Palmschoß auf dem Ploseberg oberhalb von Brixen, kennt alle Vorzüge der Wildpflanze. In seiner Küche vereint der Südtiroler altbewährte Traditionen und moderne Kreativität. Der Wald und die Bauern aus der Umgebung liefern die Zutaten für die FORESTIS Küche, so auch die Hauptzutat der Brennnesselsuppe. »Neben dem nussigen Geschmack sprechen besonders die Inhaltsstoffe und die heilende Wirkung für die Wildpflanze: Kalium und Calcium, Serotonin, Eisen und Vitamin E stärken das Immunsystem und erhöhen die allgemeine Widerstandsfähigkeit», so Roland Lamprecht. Sein Tipp für die Zubereitung: »Sorgfältiges Waschen der Blätter besänftigt die brennenden Härchen».

Zutaten Brennnesselsuppe

  • 1 Zwiebel
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne/Hafermilch
  • 200 g Brennnesselblätter

Die Zwiebel fein schneiden, in etwas Butter anschwitzen und auf Wunsch mit Weißwein ablöschen. Sobald dieser eingekocht ist mit der Gemüsebrühe aufgießen und um ca. ein Drittel einkochen. Sahne dazu gießen und auf die gewünschte Konsistenz einkochen. Erst kurz vor dem Servieren werden die Brennnesselblätter dazugegeben und kurz mitgekocht. Die Suppe zügig mixen und servieren.

Zutaten Brennnessel-Chips:

  • 1 Handvoll Brennnesselblätter
  • Mildes Olivenöl
  • Meersalz
  • Chiliflocken

Eine Handvoll Blätter waschen und trocken tupfen. Ein Gitter leicht mit Öl bestreichen und die Blätter darauf verteilen, sodass sie sich nicht berühren. Die Blätter mit mildem Olivenöl bepinseln und mit Meersalz und Chiliflocken würzen, dann im Ofen bei ca. 60 Grad Umluft trocknen bis sie knusprig sind.

Indonesischer Gemüsesalat Gado-Gado

Gado-Gado ist indonesisch und bedeutet so viel wie „Mischmasch“. Es handelt sich dabei um einen Salat aus gekochtem, blanchiertem oder gedünstetem Gemüse, welcher lauwarm gegessen wird. Der Gemüsesalat kann in zahlreichen Variationen zubereitet werden und ist ein vegetarischer Klassiker der indonesischen Küche. Für den Salat werden beispielsweise Spargelbohnen, Karottenstifte, Weißkohl, Kohlrabi und Sojabohnen-Sprossen blanchiert. Traditionell wird er mit Kartoffeln, hartgekochten Eiern und einem Dressing aus Erdnusssoße serviert.

Zutaten Dressing:

  • 1 rote Zwiebel
  • 5 Knoblauchzehen, wer es scharf mag, gibt Chili dazu
  • 250 ml Kokosmilch
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 200 g gehackte Erdnüsse/Cashewnüsse
  • 2 EL Tamarind Soße oder 1 Limette
  • Brauner Zucker
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 250 ml Wasser

Zubereitung: Die gehackte Zwiebel und den Knoblauch scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren. Erdnussbutter, Tamarind-Soße (oder Limettensaft) und Kokosmilch leicht unterrühren. Anschließend die gehackten Nüsse dazu geben. Wasser einrühren und nach Bedarf würzen. Das Dressing soll cremig und dickflüssig sein und lässt sich für 2-3 Tage gut im Kühlschrank aufbewahren.

Piccata nach Mailänder Art von weißem Stangenspargel

Mit diesem Rezept bringt Die Sonne Frankenberg, das Privathotel im idyllischen Nordhessen, die Sterneküche nach Hause. Die Piccata von weißem Stangenspargel wird mit Spaghetti serviert und mit einem Tomaten-Bärlauch-Sugo verfeinert. Genau das Richtige für die Spargelsaison.

Zutaten für die Piccata:

  • 500 g ungeschälter weißer Spargel
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 500 g Spaghetti
  • 1 großer Bund Bärlauch
  • 150 g Parmesan am Stück
  • Olivenöl und weißer Balsamico
  • 1 Packung Kirschtomaten
  • 3 Roma-Tomaten
  • 1 kleine Flasche Tomatensaft oder Schältomaten in der Konserve
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 Stück Butter
  • Mehl
  • Zucker
  • 6 Eier
  • Knoblauch
  • Schalotten
  • 1 kleine Chili
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung: Für den Tomaten-Bärlauch-Sugo den Zucker in einem Topf mit 2 EL Wasser auflösen, mit Zwiebel und Knoblauchwürfel anschwitzen. Kirschtomaten und Olivenöl dazugeben und anbraten, mit Tomatensaft auffüllen und solange mit dem Lorbeerblatt auf kleiner Hitze einkochen bis die Sauce leicht dick ist. Die Tomatensauce dann durch ein grobes Sieb drücken und abschmecken. Die Sauce mit frischen Tomatenwürfeln der Roma-Tomate, frischen Kräutern und geschnittenem Bärlauch vollenden. Spaghetti kochen und anschließend etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und feine abgeschälte Zitronenstreifen darin kurz angehen lassen, dann die Spaghetti in der Zitronenbutter kurz durchschwenken. Den Spargel kurz sehr bissfest garen. Anschließend die Stangen auf ein Blech geben, abtropfen und halbieren. Für die Piccata zwei Eigelbe und zwei ganze Eier mit geriebenem Parmesan und 2 EL Mehl verrühren, dann das restliche Eiweiß (auch von den ganzen Eiern/ insgesamt 4 Eiweiß) steif schlagen und unter die Eigelb-Parmesan-Masse heben. Mit allen Gewürzen abschmecken. Den Spargel in Mehl wälzen und anschließend durch die Piccata- Masse geben und in der Pfanne von beiden Seiten braten. Spaghetti mit dem Sugo und dem Piccata-Spargel anrichten. Nach Belieben mit Bärlauch und grob geriebenem Parmesan garnieren.

Erfrischender Smoothie à la Costa Rica

Der Sommer rückt immer näher und was ist da erfrischender als ein leckerer Smoothie aus frischen Früchten? Die in Costa Rica typischen „Frescos“ bestehen aus frischen Fruchtsäften, Eis, Wasser oder Milch.

Smoothie à la Costa Rica:

  • ½ Melone
  • 1 Esslöffel Honig
  • 6 Tassen Wasser
  • 1 Handvoll Eiswürfel

Zubereitung: Alles zusammen in einen Mixer geben und zu einem “Fresco” vermischen. Mit etwas Obst garnieren und fertig ist ein erfrischender Drink für die warmen Sommertage.  Ein Video mit weiteren leckeren Vorschlägen ist unter dem Link zu finden.

Mallorquinischer Salat

Mallorca ist mit seinem gastronomischen Kulturreichtum ein wahrer Hotspot für alle Feinschmecker. Der “Trampó mallorquín” ist ideal für heiße Tage. Der mallorquinische Salat wird traditionell in den Sommermonaten zubereitet, denn er ist leicht und gesund. Der “Trampó” wird mit saisonalen Produkten aus dem heimischen Garten, grünem Pfeffer und Zwiebeln zubereitet.

Zutaten für den Mallorquinischen Salat:

  • 4 Fleischtomaten
  • 2 rote Spitzpaprikaschoten
  • 1 große weiße Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 0,5 TL Zucker
  • 1,5 TL Salz
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 0,5 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleine Handvoll Petersilienblättchen zum Garnieren

Zubereitung: Zwiebeln würfeln, Tomaten vierteln und in Stücke schneiden. Die Paprikaschoten in Halb- beziehungsweise am oberen Ende in Viertelmonde schneiden. Die Zwiebelstücke mit einem Küchentuch trocknen. Zwiebeln, Tomaten und Paprika mischen, salzen und mit gemahlenem Pfeffer würzen. Essig und Olivenöl hinzugeben. Gut mischen, ziehen lassen und bei Zimmertemperatur servieren.

Cremiger Hummus aus Jerusalem

Der leckere Hummus aus Kichererbsen ist aus der israelischen Küche nicht wegzudenken. Es gibt unzählige Rezepte, die in den einzelnen Regionen und von den Küchenchefs des Landes verfeinert wurden. Der Hummus aus Jerusalem ist dafür bekannt, besonders cremig und zitronig zu sein.

Hummus-Zutaten:

  • 80 g gefrorene Kichererbsen (oder getrocknete, diese dann mit einer Msp. Natron kochen)
  • Saft einer Zitrone
  • 50 g Tahin
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • Salz
  • 30-40 ml sehr kaltes Wasser
  • 1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
  • Olivenöl

Zubereitung: Kichererbsen auftauen oder die getrockneten Erbsen über Nacht einweichen und dann mit etwas Natron kochen. Kichererbsen mit Zitronensaft, Tahin, Kreuzkümmel, Knoblauch und Salz glatt pürieren. Langsam das kalte Wasser hinzufügen bis der Hummus cremig ist. Zur Dekoration: Einige Kichererbsen, Olivenöl, Pfeffer, Petersilie und Paprika mischen.

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