Fondue unterm Engadiner Sternenhimmel

Giardino Group

Mit den letzten Sonnenstrahlen geht es in St. Moritz am Spätnachmittag rasant ins Tal herab. Der Einkehrschwung im mondänen St. Moritz, das mit zweitem Namen „Top of The World“ heißt, endet nicht selten mit einem „Cüpli“, der helvetischen Umschreibung für ein Glas Champagner und für den Heißhunger mit einem Käsefondue. Und weil in St. Moritz nichts so ist, wie sonst wo auf der Welt, gibt es für Käsefondue-Liebhaber ein neues Mekka: Das Pop-Up-Restaurant RSRV (= Réserve) auf der Hotelterrasse des Giardino Mountain St. Moritz, das seinen Namen dem Champagner RSRV aus der Maison Mumm verdankt, der ausschließlich in ausgewählten Restaurants ausgeschenkt wird.

Giardino Mountain in St. Moritz mit neuem Pop-Up-Restaurant RSRV für Käsefondue-Liebhaber – Cheese & Champagne

Die Gäste essen unter einer transparenten Kuppel – Outdoor-Feeling mit “Indoor-Cosyness” mit kuschligen Lammfellen und Kissen. Passend zur Saison stehen mehrere Varianten des köstlichen geschmolzenen Käses auf der Karte: Die lokale Variante mit Engadiner Käsesorten, das luxuriöse Käse-Fondue mit Trüffel und die St. Moritz Edition mit einem Hauch Champagner, statt Weißwein, der üblicherweise dem Käsefondue zugeführt wird. Passend zum Käsefondue steht unter anderem ein Fendant auf der Karte, ein Weißwein aus dem Wallis. Vorweg gibt es ein “Bündner Plättli” mit Bündnerfleisch, Schinken und Salami aus der Fleischmanufaktur Plinio im nahegelegenen Samedan. Und zum Abschluss wird der Klassiker “Karamell Köpfli mit Meränggä”, Crème Caramel mit Baiser, oder ein Zwetschgenkompott mit Kastanieneis und Schokoladen Crumble serviert.

Essen mit hohem Unterhaltungsfaktor – schon bei Asterix & Obelix

Käsefondue hat übrigens einen positiven Nebeneffekt: Es ist eine ungemein unterhaltsame Art mit Freunden zu essen und artet nicht selten in einem Wettbewerb aus, in dem es darum geht, keines der eingetunkten Brotstückchen im Käse zu verlieren, sondern jedes sicher zu Tage zu fördern. Frei nach Asterix und Obelix, die sich dieses Wettbewerbes während einer Einladung des Statthalters Feistus Raclettus zum Käsefondue-Essen erfreuten. Zum Glück sind die Regeln in St. Moritz nicht so streng wie bei Raclettus, bei dem die Gäste zur Strafe im nahegelegenen Genfer See mit einem Stein am Fuß versenkt wurden. Im Engadin heißt die Währung „Cüpli“, derjenige, dem sein Brot abhandengekommen ist, muss eine Runde schmeißen – eben “Top of The World”.

Menü