Tierische Urlaubs-Begegnungen: Auf „Du und Du“ mit Alligator, Orang-Utan, Rentier und Co.

Inspiration by GCE

Frankfurt am Main, 26. Februar 2020. Ob knuddelig und verschmust oder unnahbar und besser mit etwas Abstand zu bestaunen – Tiere gehören zu einem perfekten Urlaubserlebnis für große und kleine Naturliebhaber dazu. Jede Destination hat dabei seine ganz eigenen „tierischen Stars“, denen Besucher vor Ort mit etwas Glück auch in freier Wildbahn ganz nah kommen können …

Der Rosea Spoonbill begeistert in Beaches of Fort Myers & Sanibel

Wilde Tiere zu Wasser, zu Lande und in der Luft in ihrem natürlichen Habitat können Besucher im tropischen Inselparadies von The Beaches of Fort Myers & Sanibel bewundern. Die Naturreservate der Region in Südwestflorida sind die Heimat unzähliger Delphine, Manatis, Schildkröten und Vogelarten. Ein Highlight für Vogelbeobachter ist der Rosea Spoonbill, oder auch rosa Löffler genannte Reiher. Die rosarote Färbung des Löffels könnte den Eindruck erwecken, es handele sich um einen Flamingo. Aber auch wenn die beiden Arten aus der Ferne ähnlich aussehen mögen, so sind sie aus der Nähe deutlich unterschiedlich. Dieser schöne Vogel benutzt seinen flachen, spachtelförmigen Schnabel, um in seichten Gewässern kleine Lebewesen – von Insekten bis zu Fröschen – zu fressen. Eine Augenweide! Weitere Informationen unter www.fortmyers-sanibel.com/de.

Orang-Utans hautnah erleben in Indonesien

Wer sich leise durch den Tanjung-Puting-Nationalpark in Kalimantan oder den Gunung-Leuser Nationalpark auf Sumatra bewegt, hat gute Chancen auf ein einzigartiges Treffen mit Orang-Utans. Die Parks sind der ideale Ort, um die vom Aussterben bedrohten „Roten Waldmenschen“ zu erleben – schließlich bieten sie aufgrund der dichten Population hervorragende Sichtungschancen. Für Besucher des Tanjung-Puting-Nationalparks lohnt ein Abstecher zur Forschungsstation Camp Leakey. Hier können Orang Utan-Waisen behütet aufwachsen, bevor sie ausgewildert werden. 1977 wurde der Park zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Neben den Orang-Utans halten sich auch Nasenaffen in großen Gruppen in den Bäumen an den Flussbänken auf. Krokodile, Warane und zahlreiche exotische Vogelarten und beeindruckende Fauna machen das intensive Naturerlebnis komplett. Einzigartig ist auch die Art des Reisens:  An Bord eines „Klotok“-Bootes lässt sich das Sumpf- und Dschungelgebiet entspannt und hautnah erkunden – der ein oder andere Orang-Utan am Flussufer inklusive. Weitere Informationen unter www.indonesia.travel/de.

 Von Alligatoren bis Totenkopfaffen – Miamis vielfältige Tierwelt

Die Everglades im Westen des Sonnenstaates Florida zählen mit einer Fläche von 1,5 Millionen Hektar zu einem der größten Nationalparks der USA und die Sumpfwälder eignen sich hervorragend für spannende Airboat-Touren, um Alligatoren in ihrem natürlichen Umfeld zu entdecken. Im Monkey Jungle beobachten Tierfreunde die rund 400 Primaten in freier Umgebung von Tunnel-Käfigen aus. Während der Rainforest Adventure Tour kommen Abenteuerlustige in Begleitung eines ausgebildeten Zoowärters den Tieren ganz nah und haben die Möglichkeit, die Affen von Hand zu füttern. Das ZWF Miami widmet sich der Erhaltung und dem Schutz von Tieren sowie der Aufklärung der Öffentlichkeit über seltene und gefährdete Tierarten in Gefangenschaft und in freier Wildbahn. Hier leben mehr als 150 Tiere, darunter Leoparden, Großkatzen, Primaten, große Raubvögel und Säugetiere, die Besucher hautnah erleben können. Weitere Informationen unter www.miamiandbeaches.com.

 Center Parcs und Villages Nature Paris: Tierische Erlebnisse für Groß und Klein

Bauernhoftiere wie Kühe, Ziegen und Ponys, ein Gemüsegarten und ein Gewächshaus ermöglichen auf der BelleVie Farm in Villages Nature Paris ein Eintauchen in das Leben auf dem Land. Die Architektur des Bauernhofes ist typisch für die Brie-Region: Umgeben von hohen Mauern und Gräben öffnet sich ein beeindruckendes Portal auf einen Hof, um den herum sich die verschiedenen Attraktionen und Erlebnisbereiche befinden. Mitmach-Workshops bieten den Urlaubern zudem die Möglichkeit, sich als Farmhelfer zu versuchen: Ziegen füttern, das Futter für die Tiere des Bauernhofes vorbereiten, lernen, wie man frisches saisonales Gemüse zubereitet oder selbst Brot backt. Auch die Kinderbauernhöfe bei Ceter Parcs bieten ein tierisches Erlebnis für die ganze Familie. Hier können die kleinen Besucher Tiere wie Kaninchen, Esel und Schafe hautnah erleben. Weitere Informationen unter www.centerparcs.de.

 Québec: Auf Tuchfühlung mit Meeresriesen und Rentieren

Auch die ostkanadische Provinz Québec ist ein wahres El Dorado für Tierbeobachtungen. Zwischen Mai und Oktober ist die ideale Zeit für Walbeobachtung: In dieser Zeit tummeln sich die Meeressäuger im Sankt-Lorenz-Strom und am Saguenay-Fjord. Québec ist eine der wenigen Regionen der Erde, wo Besucher insgesamt 13 verschiedene Walarten sichten können. Die besten Gebiete zur Beobachtung der Meeresriesen befinden sich in Charlevoix und in der Region Québec maritime. In der arktischen Region Nunavik im hohen Norden von Québec leben nur 11.000 Einwohner auf einer Fläche, die der iberischen Halbinsel entspricht. Zur reichhaltigen Fauna gehören Eisbären, Seehunde, Walrösser, Wale, Rentiere oder auch Moschusochsen. Am besten lassen sich die Tiere und die Schönheit der arktischen Tundra bei einer Flugzeug-Safari beobachten Das Wildtierheim Pageau ist ein absolutes Muss in der Region Abitibi-Téminscamingue im Westen von Québec. Hier werden seit 1986 wilde Tiere aufgenommen, die Hilfe und tiermedizinische Behandlung benötigen. Anschließend werde sie wieder ausgewildert. Besucher können unter der Leitung eines kundigen Tierhüters unter anderem Virginia-Hirsche, Schwarzbären, Elche, Grauwölfe, Raubvögel, Rotfüchse oder auch Waschbären beobachten. Weitere Informationen unter www.quebecoriginal.com.

Santa Cruz  –  wo Wale vorbeiziehen und Monarchfalter relaxen

Noch bis Ende März ist die Tierwelt im kalifornischen Santa Cruz besonders aktiv. Vor allem die orange-schwarzen Monarchfalter rauben dank ihrer Anmut dem Betrachter den Atem. Sie legen Tausende von Kilometer zurück auf dem Weg in wärmere Gefilde im Süden, um den Winter in einem geschützten Hain wie dem Natural Bridges State Park, dem einzigen Schmetterlingsreservat Kaliforniens, zu verbringen. In einer anderen Größenordnung spielt die nächste tierische Begegnung: Die Chance, Wale in der Bucht von Monterey vor Santa Cruz zu entdecken, liegt in den Wintermonaten Dezember bis April bei 90 Prozent. Denn um diese Zeit machen sich rund 20.000 Grauwale auf ihre jährliche Winterwanderung von Arktis in die warmen Lagunen der Baja California, vorbei an der Monterey Bay. Auch See-Elefanten tummeln sich in Santa Cruz. Mit einem Gewicht von zweieinhalb Tonnen sind sie die größten Robben der Welt, und eine der größten Brutkolonien beherbergt der Año Nuevo State Park am malerischen Highway 1, nur 22 Meilen nördlich von Santa Cruz. Weitere Informationen unter www.santacruz.org.

 Teneriffa  –  Ein Ganzjahres-Paradies für kleine und große Meeressäuger

Auch rund um die größte der kanarischen Inseln fühlen sich Delfine und Wale wohl. Grund dafür sind das einzigartige Klima, die Nähstoffdichte und das ruhige Wasser, denn dank der Topographie der Insel ist sie vom Passatwind geschützt. Vor allem in den tiefen Gewässern zwischen Teneriffa und der Nachbarinsel La Gomera sind die großen Tümmler und Grindwale zuhause. Selten, aber auch ansässig sind noch viele weitere Delfinarten sowie der bis zu 18 Meter lange Pottwal. Vor der Küste Teneriffas übertrumpft diesen nur noch der Finnwal mit einer Größe von bis zu 25 Metern, der jedoch nur ab und zu hier vorbeischaut. Besucher der Insel haben viele Möglichkeiten sich die eindrucksvollen Tiere einmal aus nächster Nähe anzusehen. Ob ein fünfstündiger Ausflug entlang der Südküste inklusive Badepause und Mahlzeit auf einem großen Schiff oder ein zweistündiger Trip auf einem kleinen intimen Boot – verschiedene Unternehmen bieten zertifizierte und nachhaltige Wal- und Delfinbeobachtungen an. Weitere Informationen unter www.webtenerife.de.

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