Presselounge
Mit der FORESTIS Villa haben die Südtiroler Hoteliers Teresa und Stefan Hinteregger einen Rückzugsort mitten im Gebiet des UNESCO Welterbe Dolomiten geschaffen

Mit der FORESTIS Villa haben die Südtiroler Hoteliers Teresa und Stefan Hinteregger einen Rückzugsort mitten im Gebiet des UNESCO Welterbe Dolomiten geschaffen

Der Ort Palmschoß oberhalb von Brixen in Südtirol hat mit seiner Landschaft und seinem Klima die Menschen stets inspiriert. Die Ursprünglichkeit dieses Ortes, die beeindruckende Bergwelt, die reine Luft und das Klima, das sich durch das Aufeinandertreffen warmer Südwinde aus dem Mittelmeerraum und kühleren Luftmassen aus dem Norden auszeichnet, überdurchschnittlich viele Sonnentage sowie das Plose Quellwasser, eines der reinsten und leichtesten Wasser der Welt, machen Palmschoß zu einem Kraftort, der spürbar ist. Es gibt Anekdoten über Wanderungen in diesem Gebiet, die zu überraschenden Entdeckungen geführt haben, sei es ein versteckter Wasserfall oder ein atemberaubender Aussichtspunkt oder wie im Jahr 2000 zwei historische Gebäude hinter wilden Hecken mitten im Wald.

Otto Wagner erhält Auftrag

Palmschoß - Umgeben von einem dichten Bergwald mit Aussicht auf die Bergmassive des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten und angrenzend an den Naturpark Puez-Geisler, sollte hier in den dichten Wäldern des Plosebergs bereits 1912 nach dem Wunsch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ein Sanatorium entstehen. Es wurde der renommierte Architekt Otto Wagner beauftragt, einen Ort zu gestalten, der künftig der Erholung dienen sollte. Was 1912 als großer Schritt in Richtung Fremdenverkehr nach dem Vorbild der Schweizer Luftkurorte Davos und Leysin begann, wurde allerdings nie in dem Umfang, wie von Wagner geplant, umgesetzt. Zwei Weltkriege verhinderten dies und so entstanden nur ein Haus aus Holz und Naturstein mit zwei Seitenflügeln und eine etwas entfernt stehende Villa, eine Ärzteresidenz als Dependance für das geplante benachbarte Sanatorium.

Vatikan nutze den Ort als Erholungsort für Priester und Geistliche 

Statt von Gesundheitsreisenden wurden die Häuser als Erholungsort für Kriegsversehrte genutzt und später erwarb der Vatikan das Grundstück und beide Gebäude, wo bis in die 50er Jahre Priester und Geistliche Erholung fanden.

Es war der Südtiroler Hotelier Alois Hinteregger, der im Jahr 2000 bei einer seiner Wanderungen die verlassenen Häuser entdeckte. Hinteregger spürte, dass diesem Ort ein besonderer Zauber innewohnte und beschloss, das Grundstück mit den Gebäuden zu kaufen. Gemeinsam mit dem Südtiroler Architekturbüro Asaggio (Armin Sader) gelang es dem Sohn von Alois Hinteregger, Stefan, und dessen Frau Teresa das größere der beiden denkmalgeschützten Gebäuden mit drei, der Form von Baumstämmen nachempfundenen, skulpturalen Suitentürmen harmonisch zu verbinden und somit ein einzigartiges Retreat in den Europäischen Alpen zu schaffen – das FORESTIS. Das FORESTIS eröffnete 2020.

FORESTIS Villa nach alten Plänen restauriert

Die Villa, das Haus des Kurarztes, blieb weiter im Dornröschenschlaf und Teresa Hinteregger ließ viele Gedanken zu, was nun mit der Villa geschehen sollte. Es vergingen drei Jahre, bis die Idee zur Entscheidung reifte, die Villa wieder zu dem zu machen, was sie war. Mit viel Gespür für die Geschichte und Ursprünglichkeit des Ortes näherte sich Teresa Hinteregger dem alten Haus. Mit großen Loggien, Steinsockel und Holzfassaden steht die Villa in der Tradition der alpinen, vom europäischen Jugendstil beeinflussten Villenarchitektur. Für die Umsetzung ihrer Vorstellungen setzte Teresa erneut auf den Architekten Armin Sader. Anhand der ursprünglichen Pläne aus Wien verstanden sie, wie man vor über 100 Jahren gebaut hatte.  Mit diesen Plänen, einem über 140 Seiten umfassenden Gutachten und unter den strengen Auflagen des Denkmalschutzes, machte sich das Team um Teresa und Stefan Hinteregger daran, das Gebäude zu restaurieren und in großen Teilen wieder in seinen Urzustand zurückzuversetzen.

Weitergegangen als vom Denkmalamt gefordert

Fasziniert vom Alpinen Jugendstil und von der Perfektion der damaligen Bauweise, begab sich Teresa Hinteregger auf die Suche nach Handwerkern, die in der Lage waren, die Technik von gestern mit der Qualität von heute zu verbinden. „Wir sind bei der FORESTIS Villa weitergegangen als es das Denkmalamt von uns ursprünglich gefordert hatte und haben dabei auch unsere Handwerker anfangs vor eine riesige Aufgabe gestellt“, erklärt Teresa Hinteregger die Herausforderung, die sie sich selbst gestellt hatte.

Von den Kastenfenstern der Villa war nach einer Renovierung und einem teilweisen Umbau in den 1960er Jahren nur noch eines übrig, das im Originalzustand aus dem Baujahr 1912 war, und das musste nachgebaut werden. Die Fassade zeigte ansonsten noch das ursprüngliche Bild mit in Rot hervorgehobenen ornamentalen Motiven, typisch für den Alpinen Jugendstil. Der Stein der Region, das Holz des nahegelegenen Waldes, Kalkputz in Kombination mit lokalem Sand und Lehmböden sowie Glas wurden damals beim Bau verwendet und genau diese Materialien kamen jetzt bei der Restaurierung und dem Bau zum Einsatz. Die Verwendung von Naturtönen und natürlichen Materialien sorgt für eine raffinierte und minimalistische Schlichtheit. Basierend auf den ursprünglichen Bauweisen des Hauses wurde durchgehend weißer Kalkputz verwendet. Die Prämisse für alle Bauarbeiten bestand darin, auf dem ursprünglichen Zweck des Hauses als Ort der Heilung aufzubauen, indem die Landschaft sorgfältig behandelt und eine klare architektonische Sprache verwendet wurde.

Naturmaterialien und heimische Hölzer erzeugen regeneratives Raumklima

Die vom Architekten Armin Sader nach Teresas Hintereggers Ideen und Vorgaben entworfene Villa zeichnet sich durch ihre Schlichtheit und Nachhaltigkeit aus, die sich in allen Merkmalen und Einrichtungs-Gegenständen widerspiegeln. Dies bedeutete, die Innentüren und Holzböden in ihren ursprünglichen Zustand von 1912 zu versetzen, Massivholzmöbel aus altem Holz zu entwerfen und zu bauen und Kastenfenster nach historischen Vorlagen anzufertigen. Alle historischen Innentüren und Holzböden wurden renoviert und wieder eingebaut. Treppen und Treppengeländer wurden aufwändig restauriert und sind ein Blickfang, sobald man die Villa betritt. Der Tradition folgend gibt es im Steinkeller der Villa einen Speckraum, in dem Südtiroler Speck und Schinken gelagert werden und einen Weinkeller. Auf Dekoration wurde weitestgehend verzichtet, um die Architektur und Natur hervorzuheben. Die fünf großen Schlafzimmer mit en suite Badezimmer reflektieren, wie die anderen historischen Räume der Villa, die Tradition des Villenbaus in den Bergen vor mehr als hundert Jahren. Bezeichnend für die damalige Zeit war eine große Materialvielfalt. Je nach Verfügbarkeit wurden die handgehackten Balken, die manuell gefertigten Böden und Möbel aus verschiedenen Holzarten wie Lärche, Zirbe oder Fichte hergestellt. In den originalgetreu restaurierten Schlafzimmern erzeugen diese unbehandelten Holzarten ein Raumklima, das sich günstig auf die regenerative Kraft des Schlafs auswirkt. In Ergänzung zum historischen Interieur stehen die Bäder und der Spa, die sich mit linearer Formgebung, hochwertigen Materialien und warmen Farben in das Konzept der Villa fügen.

Ein Ort des Rückzugs

Wie bereits bei der Planung des FORESTIS, blieben Teresa und Stefan Hinteregger sich auch bei der FORESTIS Villa treu: „Wir möchten den Menschen unsere Heimat zeigen, und das so authentisch wie nur möglich“, betont Teresa Hinteregger.

Für wen ist die FORESTIS Villa gemacht

Nach der sorgsamen Restaurierung der historischen Struktur ist die Villa seit Ende 2024 ein privater Rückzugsort für bis zu zehn Personen. Sichtgeschützt, am Südhang der Plose und in ganztags sonniger Lage, öffnet sich der Blick auf die Dolomiten und den großen, von Naturwäldern umschlossenen Privatgarten mit Pool. Die Kraft des Waldes und das Sonnenlicht der Dolomiten dringen von morgens bis abends in die historischen Räumlichkeiten. Die Wohnfläche von über 1.200 m² erstreckt sich über mehrere Etagen und den Spa. Die Villa ist ausschließlich exklusiv buchbar und gewährt ihren Gästen während des Aufenthalts uneingeschränkte Privatsphäre. Die Gäste verfügen über fünf Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad, der Masterbedroom mit Ankleidezimmer, einen Raum für private Veranstaltungen, Weinkeller, einen Wohnraum mit Kamin, Küche, Esszimmer und Frühstückszimmer. Im offenen Dachgeschoss, unter den originalen Holzbalken aus dem Jahr 1912, befindet sich ein großer Wohnraum mit Heimkino und Lounge. Neu hinzu kam ein 400 m² Spa- und Fitnessbereich mit In- und Outdoorpool, Pool-Lounge mit Kamin, Sauna mit Waldblick, Dampfbad und einem Behandlungszimmer für Paare sowie einem Fitnessraum mit Technogymgeräten. Die 2.000 m² große Außenanlage, die ganztägig in der Sonne liegt, umfasst eine überdachte Pool-Lounge, Outdoor-Küche, Feuerstelle, einen Kräutergarten und Essplatz. Die Villa ist ideal für einen Familienurlaub oder eine Auszeit mit Freunden.

24/7 Service

Wer die Villa mietet, für den stehen Mitarbeiter (Privatkoch, Hausdame, Concierge, Spa-MitarbeiterIn) bereit, die sich während des gesamten Aufenthaltes um alles und jeden Wunsch kümmern. Außerdem stehen den Gästen Mountain-E-Bikes, ein Outdoor-Guide und ein Personal Trainer zur Verfügung.

Weitere Informationen

Homepage:                            https://www.forestis.it/de/villa

Preis:                                      ab € 25.000 pro Nacht für 10 Personen
                                               Mindestaufenthalt 2 Nächte

Inkl. Serviceteam, ausgewählte Weine, alkoholfreie Getränke, Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Snacks.

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